Nachsorge
Die Nachsorge unterstützt Menschen nach einer stationären oder teilstationären Therapie dabei, ihre Abstinenz zu festigen und den Übergang in einen selbstbestimmten Alltag erfolgreich zu gestalten. Sie ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Suchtrehabilitation und trägt dazu bei, Rückfällen vorzubeugen und neue Perspektiven zu entwickeln. Die Nachsorge kann bereits in der Rehabilitationsklinik beantragt werden. Die Kosten werden von der Deutschen Rentenversicherung übernommen.
Im Rahmen der ambulanten Nachsorge werden individuelle Strategien zur Bewältigung von Belastungen, Konflikten und Suchtdruck erarbeitet. Es werden Risikosituationen reflektiert, soziale und emotionale Kompetenzen und stabile Alltagsstrukturen entwickelt - etwa in den Bereichen Arbeit, Familie, Freizeit und Gesundheit.
Die Einzelgespräche zur ambulante Nachsorge finden in der Regel einmal wöchentlich statt und lassen sich gut in den Alltag integrieren. Inhalte und Dauer richten sich nach den persönlichen Bedürfnissen und dem individuellen Therapieverlauf.
Unsere ambulante Nachsorge bietet einen geschützten Raum für Austausch, Orientierung und Unterstützung. Sie hilft dabei, Erlerntes aus der Therapie nachhaltig umzusetzen, Selbstvertrauen aufzubauen und die eigene Abstinenz langfristig zu sichern.
