Jahresbericht 2016/2017

Es ist die erste Seite des Jahresberichtes zu sehen

Der neue Jahresbericht des Caritasverbandes ist erschienen. Wir möchten Ihnen damit einen Rückblick auf unsere Arbeit im Jahr 2016/17 geben. "Unsere Aufgabe ist es, dort stark zu sein, wo Menschen rechtlich und sozial benachteiligt sind. "100 Jahre Gerechtigkeit" ist daher auch das Motto in unserem Jubiläumsjahr 2017, in dem wir das 100-jährige Bestehen unseres Verbandes feiern. Wie wir Gerechtigkeit verstehen, sehen Sie an einigen Beispielen in unserem Jahresbericht.

Dazu gehören die Flüchtlinge, deren Integration für uns im Vordergrund steht. Mit zahlreichen Projekten sorgen wir dafür, dass sie Schritt für Schritt ankommen in unserer Stadtgesellschaft." (Uwe Hardt, Raphael Graf von Deym, Caritasdirektoren)

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Jahresbericht 2016/2017

Jahresberichte

Jahresbericht 2015/16

Titel Jahresbericht 15/16

Nach Berichten der Vereinten Nationen hat der Bürgerkrieg in Syrien bereits 250 000 Menschenleben gefordert. Fast vier Millionen Syrer befinden sich auf der Flucht. Doch auch in zahlreichen anderen Ländern der Erde toben Kriege, herrschen Gewalt und Terror, müssen Menschen Angst um Leib und Leben haben. Sie verlassen ihre Heimat, nehmen Risiken und Gefahren in Kauf in der Hoffnung, in einem anderen Land in Sicherheit und Frieden leben zu können.

Der Caritasverband für Stuttgart kümmert sich um rund 3 000 Flüchtlinge, die den Weg in unsere Stadt gefunden haben. Denn es ist unsere ureigenste Aufgabe, uns für die Menschen stark zu machen, die rechtlich und sozial benachteiligt sind. Dabei sind immer mehr unserer Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe aktiv: Denn die Hilfen, die wir für die Asylsuchenden bieten, sind vielfältig. Da gibt es beispielsweise OMID (das persische Wort für Hoffnung), ein Projekt, das traumatisierten Flüchtlingen schnell eine psychosoziale und therapeutische Versorgung vermittelt. Wir beraten und betreuen zudem die vielen Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe. Und es gibt unter anderem Zifa: Zielgerichtete Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeit. Dieses Projekt haben wir zur Beratung und Vermittlung von Flüchtlingen in Arbeit konzipiert.

Die Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt ist auch ein wichtiger Aspekt in der Diskussion um den Demografischen Wandel. Ihn rückt der Deutsche Caritasverband in seiner Jahreskampagne 2016 mit dem Titel "Mach dich stark für Generationengerechtigkeit" in den Mittelpunkt. Dabei stellt er Fragen wie "Muss die zukünftige Generation für zwei arbeiten?", "Kann die junge Generation künftige Lasten stemmen?" oder "Lebt die alte Generation zu Lasten der jungen?"

In den letzten Jahrzehnten stieg die Lebenserwartung der Menschen. Diese grundsätzlich sehr erfreuliche Tatsache bringt aber den Generationenvertrag ins Wanken. Ganz zwangsläufig steigen deswegen die Ausgaben für Gesundheit und Pflege. Diese Kosten aber muss ein kleiner werdender Anteil von Erwerbstätigen schultern. Die Caritas in Deutschland setzt sich daher für eine tragfähige, solidarische und sozial gerechte Gestaltung unserer sozialen Sicherungssysteme ein. Mehr Teilhabe ist das Stichwort - etwa durch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege, einen größeren Anteil von Frauen am Arbeitsmarkt, eine verbesserte Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sowie durch  bessere Möglichkeiten für ältere Erwerbspersonen und bislang Benachteiligte.

In unserem Jahresbericht nehmen wir unsere Caritas-Arbeit in Stuttgart unter den Anforderungen des Demografischen Wandels in den Blick. Dazu erzählen wir die Geschichten von Menschen im Ruhestand, die sich in der Altenhilfe engagieren, von jungen Leuten mit Migrationshintergrund und ihrem Start ins Berufsleben und von Menschen, die in der reichen Stadt Stuttgart ausgegrenzt und an den Rand gedrängt sind.

Jahresbericht 2014/15

Jahresbericht 2014/15

"Stadt-Land-Zukunft" lautet die aktuelle Jahreskampagne der Caritas. Anders als in den vorhergehenden Jahren haben wir uns mit dem vorliegenden Jahresbericht nicht an diesem Motto orientiert. Die aktuelle Kampagne passt einfach nicht in unsere Großstadt.

Wir haben unseren Schwerpunkt auf die spezifischen Herausforderungen gelegt, die soziale Arbeit in einer Großstadt hat. Wir fragen, wie die Stadtgesellschaft mit den Menschen umgeht, die nicht in das erfolgreiche Getriebe moderner, urbaner Lebenswelten passen? Wie wohnen Menschen, die sich die teuren Wohnungen in den schick sanierten Häusern nicht mehr leisten können? Und wie leben Menschen, die keinen Anschluß mehr an den Arbeitsmarkt finden?

Wir zeigen an aktuellen Beispielen, wie dem drohenden Aus für unsere erfolgreichen Projekte "Lederschmiede" oder "Stromsparcheck", wie die Hilfen für langzeitarbeitslose Menschen immer mehr gestrichen werden und welche Folgen das für alle Menschen in der Stadt langfristig haben wird.

Im Jahresbericht 2014/15 berichten wir aber auch darüber, wo die Stadtgesellschaft gut auf Herausforderungen reagiert: Viele Ehrenamtliche, unterstützt und begleitet von den Fachleuten des Caritasverbandes, leisten wertvolle Arbeit in der Integration von Flüchtlingen. Menschen mit Behinderung erheben ihre Stimme und tragen ihren Teil dazu bei, dass eine inklusive Gesellschaft möglich wird. Und wir zeigen Ihnen, wie unsere Einrichtungen und Dienste der Altenhilfe auf die Herausforderungen der Gesellschaft reagieren und selbst zu lebendigen Mittelpunkten in den urbanen Randlagen werden. Spannend ist auch, wie die neuen Medien und veränderte Lebensbedingungen die Lebenswelten der Jugendlichen in der Stadt beeinflussen und welche Antworten die Jugendhilfe darauf findet.

Die Stadtgesellschaft fordert uns alle heraus: Als Caritas sind wir dazu aufgerufen, mit daran zu arbeiten, dass die Stadt lebenswert für alle Menschen wird, die hier leben. Dabei mischen wir uns ein, fordern etwa mit anderen Sozialunternehmen mehr kommunale Verantwortung für langzeitarbeitslose Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger. Wir ergreifen Partei, für die, die unsere Unterstützung brauchen

Lesen Sie dazu im aktuellen Jahresbericht unsere Beiträge aus den verschiedenen Arbeitsbereichen des Caritasverbandes. Der Finanzteil enthält in gewohnter Weise unsere Daten zum Personalbereich, die Spendenbilanz sowie unsere Vermögens-und Finanzlage.