Caritas vor Ort

Lesen Sie Geschichten von Menschen, Engagement und Perspektiven. Informieren Sie sich mit Caritas vor Ort über unsere Arbeit. Wir kennen die Notlagen und persönlichen Krisensituationen der Menschen, die wir in der Landeshauptstadt unterstützen und beraten. Und darüber berichten wir, beziehen Stellung zu sozialen Gegenwartsproblemen und machen Hintergründe deutlich.                

In Zeiten immer knapper werdender öffentlicher Gelder ist der Caritasverband für Stuttgart e.V. verstärkt auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie uns, damit wir weiterhin für Menschen in Not handeln können! In jeder Ausgabe befindet sich deshalb ein Überweisungsträger.

Unsere Zeitung erscheint viermal im Jahr. Wir senden Ihnen Caritas vor Ort gerne kostenlos zu, wie Sie es wünschen: als Abonnement oder als Einzelexemplar. Jederzeit ist der Bezug natürlich auch wieder kündbar, falls Sie keine weiteren Publikationen mehr wünschen.

Bitte schreiben Sie uns eine Email. Danke.

Aktuelle Ausgabe

Caritas vor Ort 3/2017

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Dabei ist Heimat längst nicht nur ein Ort. Heimat ist vielmehr auch ein Gefühl, das da entsteht, wo man verstanden wird, wo man dazugehört, wo Bindungen unter Menschen entstehen. Der Caritasverband für Stuttgart sorgt dafür, dass es in unserer Stadt viele Orte gibt, wo Menschen Heimat erleben. Unsere Einrichtungen, Angebote und Projekte sind deshalb ein Stück Heimat, weil sie Menschen soziale Teilhabe ermöglichen und sie damit ein Teil unserer Stadtgesellschaft sind.

Mehr dazu, beispielsweise über unser Engagement, Menschen mit Behinderung oder psychisch kranke Menschen vor der Bundestagswahl zu befähigen, sich zu informieren und ihre eigene Meinung zu bilden, lesen Sie in dieser Caritas vor Ort. Außerdem stellen wir Ihnen unser Projekt OMID vor, das traumatisiert Flüchtlingen hilft, sich zu stabilisieren, damit das Ankommen in der neuen Heimat leichter wird. Und wir berichten über unsere beiden Frauenpensionen, wo wohnungslose Frauen ein Zuhause finden, das Schutz und Raum für neue Lebensperspektiven bietet.

Letzte Ausgaben

Caritas vor Ort 2/2017

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Die Konjunktur boomt, und dennoch gibt es in Stuttgart Menschen, für es nicht so leicht ist, einen Job zu finden. Aus unterschiedlichsten Gründen stehen sie am Rande der Gesellschaft: Menschen, die schon lange arbeitslos sind, Menschen mit Behinderung, mit seelischen Erkrankungen, mit Suchtproblemen oder Flüchtlinge, für die die Sprachbarriere ein unüberwindbares Hindernis darstellen kann.

100 Jahre Gerechtigkeit ist das Jubiläumsmotto des Caritasverbands für Stuttgart. Zu dieser Gerechtigkeit gehört seit jeher der Einsatz dafür, dass Menschen arbeiten können und so am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Denn Arbeitslosigkeit bedeutet für die Betroffenen große psychische und finanzielle Belastung. Menschen, die keinen Job haben, leiden nicht nur wirtschaftliche Not, sondern erleben Selbstzweifel, Prestigeverlust und Diskriminierung.

Hier in der Caritas vor Ort stellen wir Ihnen verschiedene Projekte vor, mit denen die Caritas Menschen hilft, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen und damit Teilhabe zu erleben. Lesen Sie beispielsweise, wie wir für junge Menschen oder für suchtkranke Menschen Perspektiven schaffen und uns auf politischer Ebene dafür starkmachen, dass mehr Geld in Arbeitsförderung investiert wird.

Caritas vor Ort 1/2017

2 Menschen

Durch viele Integrationshilfen trägt der Caritasverband für Stuttgart e.V. seit vielen Jahren maßgeblich zu einem friedlichen Zusammenleben und wechselseitigem Verständnis bei. Wir unterstützen durch qualifizierte Beratung, interkulturelle Begegnung, vielfältige Bildungsangebote und integrationsfördernde Begleitung durch Ehrenamtliche.

Einen Ausschnitt aus unserer Migrationsarbeit präsentieren wir Ihnen in dieser Ausgabe. Wir berichten aus unseren Anfängen, denn seit über 70 Jahren kümmern wir uns um Flüchtlinge und Migranten. Außerdem stellen wir Ihnen eine Ehrenamtliche vor, die sich seit fast 30 Jahren für geflüchtete Menschen einsetzt.

Für eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen ist das Fußfassen auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine wichtige Voraussetzung. Ein Arbeitsplatz, eine Ausbildung oder ein Praktikum bieten gute Chancen, in der neuen Lebenswelt anzukommen. Durch unsere Beratungsstelle ZIFA-Jobcoaching können Geflüchtete ihre Fähigkeiten und Fachkenntnisse einbringen, Kontakte knüpfen und Perspektiven entwickeln.

Die Bedeutung von Informationen über Fluchtursachen und Veränderungen in der Asylgesetzgebung wächst stetig. Deshalb hat unser Freiwilligenzentrum Caleidoskop Anfang 2017 mit einer Themenwoche auf die Herausforderungen aufmerksam gemacht, die Geflüchtete und die Menschen, die ihnen haupt- und ehrenamtlich zur Seite stehen, zu bewältigen haben.

In diesem Jahr feiert der Caritasverband für Stuttgart e.V. sein 100-jähriges Bestehen. Damals wie heute unterstützen wir Menschen in Not und setzen uns für eine solidarische Gesellschaft ein. Gerechtigkeit lautet deshalb das Motto unseres Jubiläums, das wir mit Aktionen, Veranstaltungen, einer Ausstellung und einem Festakt das ganze Jahr über feiern werden. In den vier Ausgaben in 2017 werden wir immer wieder ausschnittsweise darüber berichten.

Caritas vor Ort 4/2016

Hosentasche

Menschen, deren Geld nur für das Nötigste reicht und wo Freizeitaktivitäten wie ein Besuch im Hallenbad oder im Kino nicht dazugehören. Menschen, die trotz zwei oder drei Arbeitsstellen nie soviel verdienen, dass sich die Familie eine größere Wohnung leisten kann oder die Kinder ein Instrument erlernen können.

Der Caritasverband für Stuttgart versteht sich als Fürsprecher für eine Stadtgesellschaft, in der alle Menschen gleiche Chancen haben. Dafür setzten sich unsere fast 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche Ehrenamtliche jeden Tag ein. Sie arbeiten daran, dass Gerechtigkeit für alle nicht nur ein schönes Wort ist, sondern von möglichst vielen Menschen erfahren wird.

In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen Menschen vor, die sich für ein solidarisches Miteinander in dieser Stadt einsetzen. Das sind beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Daimler AG, die drei Tage lang die Außenanlage der Flüchtlingsunterkunft Neckarpark verschönerten. Und die Familie Möhler, die mit ihrer Stiftung obdachlosen Menschen, die vom Caritasverband für Stuttgart betreut werden, ein kleines Stückchen Heimat schenkt. Oder die Mitarbeiterinnen und ehrenamtlichen Helferinnen im "La Strada", die dafür kämpfen, dass Frauen aus der Prostitution aussteigen können.

Cartias vor Ort 3/2016

Titel Caritas vor Ort 3/2016

So sind auf den Kampagnenplakaten beispielsweise Kinder zu sehen, die Erwachsene auf ihren Füßen balancieren oder schwere Arbeit leisten.

Es geht um das Spannungsfeld zwischen Jung und Alt und um den Zusammenhalt zwischen den Generationen. Es geht um neue Konzepte für eine Gesellschaft, die den Generationen gerecht wird und die auf die verschiedenen Ansprüche und Bedürfnisse der Menschen reagiert. Dann haben alle, was sie für ein gutes Leben brauchen: Die Jungen Entwicklungsmöglichkeiten und positive Herausforderungen, die Alten die notwendige Unterstützung und Würde in ihrer letzten Lebensphase.

Wie das konkret gehen kann, zeigt der Caritasverband für Stuttgart in diesem Heft mit unterschiedlichen Beispielen. So werden Begegnungen zwischen den Generationen möglich gemacht, von denen beide profitieren. Oder junge chancenarme Menschen erhalten Unterstützung, damit sie ihr Leben selbstbestimmt meistern können. Im ehrenamtlichen Engagement bereichert jede Generation mit ihren Hoffnungen und Erfahrungen die Gesellschaft, macht sie vielfältiger und lebenswerter.

Caritas vor Ort bis 2/2016

Ausgabe 2/2016 -  Weniger ist mehr

 

Titel Caritas vor Ort 2/2016

Seit dem Sommer 2014 führt der Caritasverband für Stuttgart im gesamten Bereich Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen die "Zieloffene Suchtarbeit" ein. Denn in der Suchttherapie setzt sich mehr und mehr die Einsicht durch, dass totale Abstinenz nicht unbedingt das Ziel sein muss. Der Gedanke "nie wieder" schreckt viele Abhängige ab, so dass eine rigide Abstinenzorientierung bei diesen Menschen nicht weiterhilft.  

Das Konzept eines kontrollierten Konsums, wie es der Suchtforscher Prof. Dr. Joachim Körkel propagiert, zeigt in der Behandlung alkoholabhängiger Menschen gute Erfolge. Nun wird es in der Suchtberatung des Caritasverbandes für Stuttgart auf Menschen mit anderen Abhängigkeiten, z.B. Drogen, Spielen, Medikamente oder Tabak, ausgeweitet.

In unseren Anlauf- und Beratungsstellen wird gemeinsam mit der oder dem Hilfesuchenden geschaut, wie der Konsum verringert, beschränkt, verhindert oder ganz eingestellt werden kann. Mit welchem Unterstützungsbedarf und in welchem Zeitrahmen entscheiden die suchtkranken Menschen zusammen mit unseren BeraterInnen. Außerdem gibt es Angebote für PartnerInnen, Eltern, Geschwister, Kinder oder Freunde.

Wichtig dabei ist, den ersten Schritt aus der Abhängigkeit zu machen: sich klar zu machen, wie gefährlich der eigene Konsum ist, und profundes Handwerkszeug zu erlernen, um nicht noch tiefer in die Sucht hinein zu rutschen. In diesem Heft zeigen wir, wie dies gelingen kann.

 

Ausgabe 1/2016 Inklusion - Grenzen und Chancen

 

Titel Caritas vor Ort 1/2016

Ein unverkrampftes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist in Deutschland leider noch nicht selbstverständlich, noch sind die gegenseitigen Berührungsängste groß. Doch Inklusion, so wie es die UN-Behindertenrechtskonvention fordert, ist ein Menschenrecht, das es umzusetzen gilt.

Der Caritasverband für Stuttgart e.V. setzt sich dafür ein, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen arbeiten, wohnen, lernen und Freizeit miteinander verbringen können. Das geschieht durch ganz unterschiedliche Dienste, Projekte und Maßnahmen. Einige davon stellen wir Ihnen in diesem Heft vor.

Dabei steht immer der Mensch im Mittelpunkt - mit seinen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Wünschen. In unserer Werkstatt für Behinderte beispielsweise gibt es eine Bandbreite von Angeboten, die sowohl sehr eingeschränkten Menschen mit viel Unterstützungsbedarf als auch Menschen mit leichten Lernbehinderungen Teilhabe durch Arbeit ermöglichen.

Das alltägliche Leben zu meistern ist für viele Menschen mit Behinderung nur mit Assistenz möglich. Besonders im Alter werden weitere Unterstützung und Pflege nötig. Dann bieten wir Wohnprojekte, in denen Individualität und Autonomie nicht auf der Strecke bleiben.

Außerdem berichten wir über unser Kindergästehaus, das Eltern eine Auszeit vom anstrengenden Pflegealltag ermöglicht und den Kindern Spaß, Unterhaltung und Anregung bietet.

Es gilt, Barrieren abzubauen - die im Alltag und die in den Köpfen. In einer inklusiven Gesellschaft ist es normal, verschieden zu sein. Und davon profitieren alle durch mehr Offenheit und ein besseres Miteinander ohne Vorbehalte. 

Ausgabe 4/2015 Zufluchtsorte

 

Caritas vor Ort Titelbild 4/2015

Der Caritasverband für Stuttgart bietet Zufluchtsorte - für Menschen, die Probleme haben, die das Leben nicht richtig in den Griff bekommen, deren Hoffnungen und Wünsche schon lange verloren gingen. Da lassen sich Sorgen, Ängste oder Verluste oft nicht ohne Unterstützung meistern. Dann ist es hilfreich, wenn es Orte und Menschen gibt, auf die Verlass ist.

Die Stuttgarter Caritas bietet unterschiedliche Anlaufstellen, wo niemand trotz Armut, Sucht oder seelischer Beeinträchtigungen schief anguckt oder abgewiesen wird. Hier kann man entspannen, zur Ruhe kommen, Kontakte pflegen oder Anregungen erhalten. Gespräche mit Gleichgesinnten sind möglich, aber auch mit Mitarbeitenden, die zuhören und Wege aus der Krise aufzeigen können.

Gemeinsam mit dem oder der Ratsuchenden wird geschaut, was gerade möglich ist. Wie klein oder groß die Schritte sind, bestimmen die Menschen, die zu uns kommen, selbst, denn jede und jeder ist Experte in eigener Sache. Die Caritas-MitarbeiterInnen stehen unterstützend zur Seite und zeigen Perspektiven auf.

 

Ausgabe 3/2015: Eine Stadt für alle

 

Wimmelbild von Stuttgart

Auch in Stuttgart wohnen Menschen, die nur wenig verdienen oder Sozialleistungen beziehen. Wie lebt es sich dann hier? Wo findet man eine bezahlbare Wohnung? Auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt haben Arbeitslose, Suchtkranke, Alleinerziehende, Flüchtlinge oder psychisch Kranke keine Chancen. Deshalb mietet der Stuttgarter Caritasverband jetzt verstärkt Wohnungen, Häuser oder ganze Wohneinheiten mit einem Gewerbemietvertrag an, um diese Objekte dann an Bedürftige weiterzuvermitteln.

Wie lebenswert ist Bad Cannstatt für demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen? Im Netzwerk "Demenzfreundliches Bad Cannstatt" haben sich mittlerweile fast 20 ProjektpartnerInnen, z.B. Vereine, Behörden und Institutionen, zusammengeschlossen, die sich für einen lebenswerten Stadtteil für alle einsetzen.

Wie kommt man in Stuttgart als drogenabhängiger Mensch zurecht? Wie kann der Tag strukturiert werden, wie auf die Gesundheit geachtet werden? Zwei unterschiedliche Angebote zeigen, wie die Folgen von Sucht und Abhängigkeit bewältigt und gemildert werden können.

 

Beiträge in unserem Blog aus unserer CvO 3/15

Eine Kooperation, die Wirkung zeigt

Eine Stadt für alle

Wohnen sichert Teilhabe

Offene Druckwerkstatt im High Noon

Ein Plus für die Teilhabe

Anregungen zur Vorsorgeplanung

Kunst als Weg

 

Ausgabe 2/2015: Keine Arbeit - keine Zukunft.

 

Caritas vor Ort2

Von der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt profitieren viele, aber nicht alle. Für leistungsfähige, junge, gut ausgebildete und gesunde Frauen und Männer hat sich durch den wirtschaftlichen Aufschwung die Situation wesentlich verbessert.

Dagegen geht die Konjunktur spurlos an langzeitarbeitslose Menschen vorbei. Ihre Chancen auf Teilhabe durch Arbeit nehmen erheblich ab. Denn Beschäftigungsmaßnahmen für benachteiligte Menschen wurden massiv gekürzt und staatlichen Hilfen gestrichen. Das zieht unseren Qualifizierungsmaßnahmen und Arbeitsprojekten den Boden unter den Füßen weg, sprich ihre Finanzierung bricht ein, ihre Wirtschaftlichkeit ist nicht mehr gegeben. Besonders hart trifft es unsere Lederschmiede, deren Programm „Arbeit statt Drogen“ nach 20 Jahren vor dem Aus steht.

Der Caritasverband für Stuttgart e.V. fordert nun, zusammen mit vier anderen Sozialunternehmen, mehr kommunale Verantwortung für langzeitarbeitslose BürgerInnen. Denn wenn Stuttgart in Beschäftigungsangebote investiert, betreibt die Stadt gleichzeitig Armutsprävention und fördert die soziale Integration von Menschen am Rande. Bleibt zu hoffen, dass die Gemeinderäte bei den im Herbst anstehenden Haushaltsplanungen für 2016/17 auch Projekte finanzieren, die besonders benachteiligte Arbeitslose unterstützen.

 

 

Beiträge in unserem Blog aus unserer CvO 2/15

Hilfen für die Schwächsten: Stadt muss Verantwortung übernehmen

Droht der Lederschmiede nach 20 Jahren das Aus?

Nächstenliebe hat Namen und Gesichter

 

Ausgabe 1/2015: Her mit der Zukunft - Caritas Jugendhilfen

Caritas vor Ort1

Kinder brauchen die Unterstützung ihrer Eltern, damit sie die eigenen Stärken erkennen, Selbstvertrauen und Zuversicht entwickeln können. Eltern sind die wichtigsten Bezugspersonen für Kinder. Sie lassen ihnen den Freiraum, sich zu erproben, weisen aber auch die notwendigen Grenzen auf. Sie vermitteln Werte und geben ihnen das Rüstzeug für die Entfaltung sozialer Kompetenzen mit auf den Weg. Nicht immer sind Eltern in der Lage, sich aufmerksam und liebevoll um ihre Kinder zu kümmern. Oft sind die eigenen Sorgen zu groß, z.B. Arbeitslosigkeit, Sucht, finanzielle Schieflagen oder ein ungeregelter Tagesablauf. Dann brauchen Familien neben der finanziellen Förderung auch Unterstützung bei der Erziehungsarbeit.  

Die Jugend- und Familienhilfe des Stuttgarter Caritasverbandes hält unterschiedlichste Angebote bereit, damit Erziehung mit gegenseitigem Respekt und ohne Gewalt gelingt. Beispielsweise können bereits Eltern mit neugeborenen Kindern Unterstützung, Begleitung und Entlastung durch ehrenamtliche Patinnen erfahren, um das Wohlergehen aller Familienmitglieder zu erreichen. Viele Schulkinder werden nachmittags durch die Ganztagsbildung in einem Schülerhaus der Caritas gefördert. Die Hoffnung ist, dass ihr Bildungserfolg etwas mehr von ihrer sozialen Herkunft entkoppelt wird.

Wenn allerdings Dauerstreit und Konflikte den Familienalltag dominieren, kann eine Trennung auf Zeit Kinder und Eltern entlasten. In den betreuten Wohngruppen der Caritas finden Kinder und Jugendliche Orientierung und Unterstützung und gemeinsam mit den Eltern wird ein Lösungsweg für die Zukunft gesucht. Eine Anlaufstelle, damit sich alle Familienmitglieder ihre Sorgen und Nöte von der Seele reden und Perspektiven entwickeln können – die Jugend- und Familienhilfe des Caritasverbandes für Stuttgart lässt Familien mit ihren Problemen nicht allein.

 

Beiträge in unserem Blog aus unserer CvO 1/15

Stolpersteine aus dem Weg räumen - Das Projekt "Sonnenkinder"

Wurzelkinder - Kinderbetreuung für Mitarbeitende im Stuttgarter Caritasverband

Nachmittags im Schülerhaus - Herbert-Hoover-Schule auf dem Weg zur Ganztagsschule

Sehnsucht nach Familie - Betreute Wohngruppen für Kinder und Jugendliche