Schlupfwinkel

Manchmal sind sie schwarz gekleidet, haben gewagte Frisuren und silberne Ketten, aber meist sind sie ganz normal, schüchtern und unauffällig. Sie haben Stress mit Eltern, Schule, Einrichtungen und Ämtern, sind ohne Ausbildung oder Job. Sie verbringen die

Junges Mädchen

Tage und manchmal auch die Nächte auf der Straße. Und allen fehlt der sichere Halt.

Der Schlupfwinkel macht Streetwork

Ob im Park, in der Unterführung oder rund um den Bahnhof: Die Lebenswelt der jungen Leute aufzusuchen und kennen zu lernen, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Wir stellen uns vor, knüpfen erste Kontakte, und machen unsere Hilfsangebote bekannt. Denn: Eine stabile Beziehung basiert hauptsächlich auf gegenseitigem Vertrauen.

Der Schlupfwinkel ist Anlauf- und Beratungsstelle

Bei uns können die Besucher duschen, frühstücken, Wäsche waschen, gemeinsam kochen und Leute treffen. Wenn die jungen Leute Ärger und Stress loswerden wollen, hören wir zu und vereinbaren bei Bedarf Einzeltermine mit ihnen. Wir bieten unsere Begleitung bei Gesprächen an - mit den Eltern, Behörden, mit der Schule, der Polizei oder mit Ärzten. Wir setzen niemand unter Druck - jeder kann freiwillig entscheiden, auf welche Unterstützung er sich einlassen will.

Der Schlupfwinkel bietet Beschäftigung

Gemeinsam einen Raum verschönern, Musik machen, verschließbare Schränke für Rucksack und Schlafsack bauen: Mit einem kompetente Arbeitserzieher spüren Jugendliche im Schlupfwinkel ihre Stärken und Kreativität. Sie erfahren, dass Arbeit Spaß machen kann, die Tage sinnvoll strukturiert und sogar Ideen für die Zukunftsgestaltung liefert.