Für ein menschenwürdiges Leben

Die demografische Entwicklung führt dazu, dass wir alle immer älter werden. Auch deshalb steigt natürlich die Zahl derer, die eine altersbedingte Krankheit wie Demenz haben. Um diesen Menschen mit altersbedingt geistigen Einschränkungen zukünftig ein menschenwürdiges Leben in ihrem Stadtteil zu ermöglichen, müssen wir gemeinsame Anstrengungen unternehmen.

Rat und Tat im Stadtteil fördern

Demenzfreundliches Bad Cannstatt 2

Dazu gehört, dass wir Menschen aufklären und informieren. Betroffene und ihre Angehörigen sollen leicht an wichtige Informationen kommen: An wen kann ich mich bei welchen Fragen wenden? Welche Unterstützung gibt es für mich und meine Angehörigen? Wir möchten diese Informationen für alle leicht zugänglich und verständlich machen. 

                  
 

Hilfen organisieren und optimieren               

Professionelle und nicht professionelle Angebote sollen besser vernetzt werden. Wo es nötig ist, entwickeln wir weitere Hilfen. Wir unterstützen und fördern die nachbarschaftliche Unterstützung.                 

Die Öffentlichkeit beteiligen

Demenz war lange ein Thema, das vorwiegend medizinisch behandelt wurde. Doch damit Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in Bad Cannstatt gut leben können, sind alle Bad CannstatterInnen wichtig: Verwandte, Nachbarn, Freunde, Ärztinnen, Banken, Einzelhandel, Nachbarschaftstreffs, Polizei, Kindergärten, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Kulturschaffende.

Alter und junger Mann

Kommunikation mit Menschen mit Demenz kann erlernt, wichtige Notfallnummern können bereitgelegt werden. Die Projektverantwortlichen und "Profis" im Stadtbezirk sorgen für die Unterstützung, Schulung und Beratung.