Caritasverband für Stuttgart e.V.
Bereich Armut, Wohnungsnot und Schulden
Ihre Anmeldungen sind erbeten beim
Planungsbüro zur Armenwallfahrt 2012
Annegret Mayer
Wagnerstraße 35
70182 Stuttgart
Telefon: 0711 21069-28
armenwallfahrt@caritas-stuttgart.de

- was man zur Wallfahrt mitbringen sollte, wird den Wallfahrern mit der Anmeldebestätigung mitgeteilt.
- pro Tag werden zwischen 15 - 20 Kilometer gepilgert
- Teilstrecken werden mit dem Bus oder der Bahn zurückgelegt, so dass die Wallfahrt auch interessant für Menschen ist, die nicht so gut zu Fuß sind
- Die Verpflegung mit Speisen und Getränken sowie die Bereitstellung von Übernachtungsplätzen während der Wallfahrt sind organisiert
- die Teilnahme an der Wallfahrt ist kostenlos
- bitte geben Sie uns bis zum 17. September 2012 eine Rückmeldung, wenn Sie als Pilger in den Gemeinden übernachten wollen
Sie haben weitere Fragen zur Caritas Wallfahrt 2012?
- Bitte nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit uns auf.
- Laden Sie sich hier bequem unser kleines Faltblatt mit allen wichtigen Informationen herunter:
Infoblatt Armenwallfahrt 2012
Fremd - Weg - Erfahrung:
Mit der Armenwallfahrt 2012 ein Signal setzen - gegen Armut und Ausgrenzung
Begegnung ermöglichen
Ermutigt von den guten Erfahrungen der ersten Armenwallfahrt vor zwei Jahren (2010) führt der Caritasverband für Stuttgart
e.V.
in diesem Jahr wieder eine viertägige Fußwallfahrt durch. Wir möchten Begegnungen ermöglichen, damit arme Menschen die Gelegenheit
haben, ihre Außenseiterrolle verlassen zu können.
Eine Kerngruppe von rund dreißig Personen pilgert in vier Tagen von Stuttgart zum Kloster Weggental bei Rottenburg am Neckar.
Die Pilgergruppe: die Klientinnen und Klienten des Caritasverbandes für Stuttgart - arme Menschen, Wohnsitzlose, Menschen
ohen Arbeit - und die Mitarbeiter der Caitas, ganz gleich, ob Ehrenamtliche oder hauptamtlich Beschäftige des Verbandes. Und
natürlich die vielen Interessierten; Menschen, die sich mit Menschen in Armut solidarisieren.
Kirchengemeinden und Menschen in Not begegnen sich. Und lernen
einander etwas besser kennen. Weitere Personen, betroffene und solidarische, sind eingeladen, sich tageweise der Pilgergruppe
anzuschließen und ein Stück des Weges mitzuwandern. Sicher eine neue wie ungewohntene "Fremd-Weg-Erfahrung".
Zeitlicher und zeitlicher Rahmen
Die Pilgergruppe wird am Sonntag, 30. September 2012, nach dem Gottesdienst (Beginn um 10 Uhr) in der Domkirche St. Eberhard von Stadtdekan Dr. Christian Hermes mit einem Reisesegen auf den Weg gesandt.
Es wird eine geistliche Begleitung geben, gemeinsames Singen und Beten, spirituelle Morgen- und Abendimpulse sowie Begegnungen,
Gottesdienste und Übernachtungen bei unseren Gastgemeinden. Die Wallfahrt endet mit einem festlichen Empfangsgottesdienst
im Kloster Weggental - am Mittwoch, den 3. Oktober 2012, zum Tag der Deutschen Einheit.
Armut, die "zum Himmel schreit"
Die Wallfahrt will ein Zeichen setzen gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung, und sie möchte bewusst machen, dass Armut und
Not im wahrsten Sinne "zum Himmel schreien" und Gott im Herzen rühren.
Im Hinblick auf die Kirchengemeinden möchte die Wallfahrt daran erinnern, dass die „Caritas“, d. h. das Wahrnehmen von und das Eintreten gegen Not und Elend, ein Wesenselement des Christentums und der Kirche ist. Nicht nur
im Gottesdienst, sondern auch in der Begegnung mit Menschen in Not wird Gemeinde und Kirche lebendig.
Im Hinblick auf die Caritas als Organisation möchte die Wallfahrt wieder neu bewusst und erfahrbar machen, dass ihre soziale
Arbeit bis heute Teil der großen Bewegung „Christentum“ ist, die in der Welt „Räume für Heilung und Heil“ (Bischof Dr. Gebhard Fürst) schaffen will und dabei nicht nur auf die eigene Kraft, sondern auch auf den Beistand Gottes vertraut.

