Fachtagung 2011

Fachtagung "Drei Jahre interkulturelle Öffnung - nachhaltiger Prozess oder Luxus"

Datum: 6. Oktober 2011
Uhrzeit: 9 - 12:45 Uhr
Ort: Großer Saal (UG) im Haus der katholischen Kirche, Königstraße 7, 70173

Hier finden Sie die einzelnen Beiträge zum Download

  • Grußwort der Integrationsministerin des Landes Baden-Württemberg Bilkay Önay Download  
  • Grußwort Dr. Michael Griesbeck, Vizepräsident Bundesamt für
    Migration und Flüchtlinge (BAMF), Nürnberg Download
  • Präsentation des IKÖ-Prozesses beim Caritasverband
    Stuttgart: Ziele – Ergebnisse – Perspektiven
    Fritz Weller, Bereichsleiter Migration und Integration CVS Download
  • Hubertus Schröer, Interkulturelle Qualitätsentwicklung
    München (IQM) und langjähriger Leiter des Jugendamts
    München
    1.
    Interkulturelle Orientierung und Öffnung - ein
    Strategievorschlag Download

    2. Fachartikel aus Neue Caritas 2011/17 Download

Die gesammten Dokumente als zip Archiv finden Sie hier Download

 
Kontakt
Caritasverband für Stuttgart e.V.
Fritz Weller
Bereichsleiter Migration und Integration
Telefon: 0711 6453-132
f.weller@caritas-stuttgart.de
Weißenburgstraße 13
70180 Stuttgart


Fahrplanauskunft des VVS
 
Weitere Informationen
Hier können Sie die der Caritas interne Sonderausgabe "Wir im Blick" zur IKÖ herunterladen.
Download
 
Positionspapier der Caritas

Miteinander leben

Der Deutsche Caritasverband hat seine Positionen und Botschaften für eine gerechte Migrations- und Integrationspolitik in der 2008 veröffentlichten Broschüre "Miteinander leben" zusammengefasst:

Cover Broschüre Miteinander leben

 
 

Interkulturelle Öffnung (ikö) des Caritasverbandes für Stuttgart e.V.

Stuttgart ist eine multikulturelle Stadt!
40% aller EinwohnerInnen haben einen Migrationshintergrund. Keine andere deutsche Großstadt ist ähnlich international geprägt.
Dies bedeutet eine große Herausforderung für den Caritasverband Stuttgart als großer Wohlfahrtsverband und sozialer Dienstleister mit einer Vielzahl von Diensten und Einrichtungen. Ausgehend von der Notwendigkeit, die Bedarfe von MigrantInnen in der Gesamtorganisation gezielt in den Fokus der unterschiedlichen Angebote der Bereiche zu nehmen, wurde Mitte 2007 der Bereich Migration und Integration mit der Aufgabe betraut, die interkulturelle Öffnung des Verbandes zu initiieren, zu steuern und letztendlich gemeinsam mit den anderen Bereichen zu realisieren.
Ziele sind:

  • bereichsübergreifende Kooperationen und Vernetzungen verbindlich zu installieren
  • die interkulturelle Kompetenz der Führungskräfte und Mitarbeiter zu stärken
  • die Angebote aller Bereiche und Einrichtungen interkulturell auszurichten
  • die Zugangsbarrieren in den Diensten und Einrichtungen abzubauen
  • Hilfsangebote zeitnah zu erschließen
  • Verband attraktiv für MigrantInnen zu gestalten

Zur Erreichung dieser Ziele liegt inzwischen ein umfassendes Umsetzungsprogramm, das die Schulung der Leitungskräfte und der MitarbeiterInnen in einem Zeitraum von 2009 bis 2011 vorsieht. Dieses Konzept fußt auf 4 Säulen:

  1. Die Fortbildung der verantwortlichen Leitungskräfte ( 1. und 2. Führungsebene = Leitungskonferenz )
  2. Fortbildungen zum Erwerb individueller interkultureller Kompetenz für die MitarbeiterInnen aller Bereiche
  3. Ausbildung zu interkulturellen ProzessbegleiterInnen, die in die Lage versetzt werden, IKÖ-Prozesse in den Teams und Diensten vor Ort durchzuführen
  4. Systematische Durchführung von IKÖ-Prozessen in allen Bereichen durch die ausgebildeten interkulturellen ProzessbegleiterInnen.

Zur Absicherung der Ergebnisse des Prozesses und zur Gewährleistung einer Nachhaltigkeit ist es von besonderer Wichtigkeit, dass der Prozess so angelegt ist, dass alle hierarchischen Ebenen vom Vorstand bis zu den MitarbeiterInnen in einzelnen Teams in den Prozess verbindlich eingebunden sind. Beginn des alle Bereiche und Hierarchien durchdringenden IKÖ-Prozesses ist Anfang 2009. Er wird zunächst bis Ende 2011 laufen. Um über diesen Zeitraum hinaus die interkulturelle Öffnung des Verbandes abzusichern werden in 2009/2010 interkulturelle ProzessbegleiterInnen ausgebildet, die mit ihrer erworbenen Qualifikation gezielt interkulturelle Öffnungsprozesse in Teams und Diensten vor Ort moderieren werden. Wir sind sicher, dass daraus ein großer Mehrwert für alle Bereiche und deren KundInnen entsteht.

Der Caritasverband Stuttgart setzt mit diesem Prozess - der zu einem erheblichen Teil über den Europäischen Integrationsfonds mit finanziert wird - die Selbstverpflichtung des Deutschen Caritasverbandes im nationalen Integrationsplan um. Er richtet seine Angebote konsequent auf die Bedarfe von MigrantInnen aus und fördert die interkulturelle Kompetenz der Leitungs- und Mitarbeiterebene.
Soweit uns bekannt, gibt es keinen Orts- oder Kreisverband im Bereich des Deutschen Caritasverbandes, der sich einem ähnlich konsequenten und umfänglichen Prozess der interkulturellen Öffnung stellt.
Der IKÖ-Prozess wird durch einen externen Coach und ein extra installiertes internes Qualitätsmanagementsystem begleitet und unterstützt.
Gerne stehen wir für Ihre Fragen zur Verfügung und gewähren ihnen Einblick in weitere relevante Informationen zu unseren IKÖ Prozess.