Programmheft 18. Internationales Fest der Caritas

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Programm des 18. Internationales Fest der Caritas

 
 
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Künstlerische Leitung des Festivals
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Caritasverband für Stuttgart e.V.
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G R E N Z E N L O S ° M U S I K  
 

18. Internationales Fest der Caritas - Musikprogramm am Sonntag, 31. Juli 2011

 

11.30 Uhr
L.E. Swingin´ Seniors Jazzband

 

Friedel Raff (Gesang)
Horst Gehring (Piano)
Rainer Blank (Gitarre)
Stefan Löhle (Tenorsaxophon)
Wiebke Bang (Altsaxophon)
Hans Neumann (Trompete)
Peter Habermeier (Tenorsaxophon)
Wolfgang Dalferth (Posaune)
Wolfgang Bang (Kontrabass)
Bernd Schuchardt (Schlagzeug)
 


Den traditionellen Frühschoppen des Internationalen Fests eröffnen dieses Jahr die Jazzer aus Leinfelden-Echterdingen, den L.E. Swingin' Seniors. Die Band formierte sich 2007 in der Musikschule Leinfelden-Echterdingen.
Bigband-Jazz begleitet die Menschen schon seit den 30er-Jahren des vorhergehenden Jahrhunderts. Mit unvergessenen Hits wie "In the Mood", "Mack the knife", "CJam- Blues" zieht diese Musik die Zuhörer nach wie vor in ihren Bann. Die "kleine" Bigband von zehn Virtuosen bietet Beachtliches an: Das Repertoire beinhaltet Swing- wie Bigband-Standards der Komponisten Duke Ellington, Lionel Hampton, Fats Waller, Ray Charles, Nat King Cole oder Sunny Rollins. Auch Jazzklassiker aus dem Blues, Rock-, Mainstream- und moderneren Bereich gehören zum Spektrum des Tentetts. Es ist also für jeden etwas dabei - swingen Sie mit!

 

13.30 Uhr
Michael Dikizeyeko & Band

 

Michael Dikizeyeko (Gesang, Djembe, Tanz)
Immi Schlittenhardt (Keyboards)
Marc Roos (Posaune)
Peter Ederer (Drums, Cajon)
Steve Bimamisa (Gitarre)
Tobias Mehl (Bass)
Yahi Nestor Gahe (Tanz)
Chantal (Tanz)



Michael Dikizeyeko, der wegen des Bürgerkriegs aus seiner Heimat Kongo auswanderte, engagiert sich seit Jahren für ein besseres Miteinander der Kulturen. Liebe, Respekt zwischen den Menschen, Armut, aber auch die Kindersoldaten in Afrika (, besonders im Kongo) sind seine musikalischen Themen. Mit einem authentischen Mix aus afrikanischem "Rumba Rock", Afrobeat und Weltmusik spielt die Band jedoch auch eine sehr groovige, tanzbare Musik.
Bereits im Alter von 5 Jahren spielt der kleine Michael die afrikanische Tam Tam. Schon mit sieben Jahren wird er in die ersten Bands als Percussionist gerufen. Zehn Jahre später, 1990, hat er die Möglichkeit als Drummer bei den "Fantastic Guys" einzusteigen. Begleitet von seiner Djembe spielte Dikizeyeko schon im Vorprogramm von erstklassigen Künstlern wie Youssou N´Dour, Angelique Kidjo oder Tracy Chapman.
Besonderer Gast seiner Show auf den Berger Sprudlern ist der Tänzer Yahi Nestor Gahe, der schon für André Hellers Show "Afrika! Afrika!" als Choreograph arbeitete. 

 

17.15 Uhr
Santa Macairo Orkestar

 

Emilio Godillo (Trompete, Posaune, Tuba, Piano, Gesang)
Mario Godillo (Schlagzeug, Trommel, Gesang)
Esteban Godillo (Piano, Melodika, Gesang)
Giuseppe Miguel Godillo (Geige, Banjo, Triangel, Gesang)
Bernardo Godillo (Klarinette, Harmonika, Gesang)
Reverend Krug (Sousaphon)


Fünfmal kommt der Name Godillo in der Besetzungsliste dieses Orchesters vor, das sich selbst mit dem schönen Prädikat „ethno-alternativ“ schmückt. Die fünf französischen Frères Emilio, Mario, Esteban, Giuseppe und Bernardo sowie ihr deutscher Bruder im Geiste, Reverend Krug, beherrschen spielfreudig, espritgeladen und virtuos gleich einen ganzen Fuhrpark an Instrumenten: Trompete, Posaune und Tuba, Piano, Violine und Banjo, Klarinette, Sousaphon und Drums, um nur einige Geräte zu nennen. Die Franzosen sehen sich in der Tradition der fahrenden Musikanten von einst. Gebraut wird von diesem franko-deutschen Konglomerat ein Sound, der sich aus den wilden Multikulti-Traditionen des Balkans genauso nährt wie aus dem Cajun Louisianas, den Fanfaren-Klängen in bester New Orleans-Manier, Ska und Reggae der Karibik oder den Vielvölker-Vororten von Paris. Ein Zirkus-Kabarett, mal anarchisch, mal hochmelodisch, pendelnd zwischen tropischem Fieber und Karpaten-Underground – ekstatisch und zugleich mit großem Herz.
Das Orkestar – die Abgesandten einer längst vergangenen Zeit – finden ihre Inspiration bei den fahrenden Musikanten auf dem Balkan und in anderen vergessenen Winkeln unserer Welt. Sie sprechen Paso Doble oder Java genauso fließend wie Ball Musette, immer begleitet von farbenfrohen Bildern, ekstatischen, wilden Tänzen, wunderschönen, traurigen Melodien und der unstillbaren Sehnsucht nach großen Gefühlen.
Das Orkestar hat bereits vier CDs in Frankreich veröffentlicht, die bei unseren Nachbarn alle längst kein Geheimtipp mehr sind. Landauf, landab, kein bedeutendes Festival der Grande Nation ist mehr vor diesem schrillen Quintett sicher. Nun endlich in Deutschland - nicht verpassen!
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20.00 Uhr
Dr. Mablues & the detail horns

 

Gaz (Gesang, Gitarre)
Martin Hofpower (Gitarre)
Thommy K. (Schlagzeug, Gesang)
J.R. Bloody Lips (Posaune, Gesang)
Thomas Mathessohn (Bass, Gesang)
Steff Illing (Piano, Orgel, Gesang)
Henry Heinrich (Trompete, Gesang)
Boris Hartmann (Tenor-/Alt-Saxophon)
Michael S. Forstner (Bariton- und Tenor-Saxophon)

Dr. Mablues hat neun Gesichter und verbreitet überall, wo er auftritt, gute Laune. Die Musiker vom Bläsersatz geben kräftig Schub, die Rhythmusgruppe groovt, die Gitarren kratzen heftig Rock und Blues, während Sänger Gaz einfach Stimme hat: Hart und rauh, erinnert sie manchmal ein bisschen an Joe Cocker und treibt einem die Gänsehaut auf den Rücken.
Zeitgemäßer Bluesrock, ungewöhnliche A Capellas, die scheinbar grenzenlose Energie der Band – all das machte Dr. Mablues weit über die Grenzen Baden-Württembergs bekannt und begeistert das Publikum seit Jahren. Soul, Blues, Jazz und Rock, gepfeffert mit messerscharfem Gebläse und wuchtigem Rhythmus, heißt ihr Erfolgsrezept.