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Caritas vor Ort 4-2009

Vom Licht im Schatten: Armut in Stuttgart

Armut in Stuttgart? Keine Seltenheit. Doch wo und wie zeigt sie sich? Wie kommt man mit sozialer Grundsicherung über die Runden? Und wo findet man Hilfe? Die neue Ausgabe von "Caritas vor Ort" wirft einen Blick auf solche Orte: Dort, wo Menschen am Rande Zuflucht finden und dort, wo eine Betreuung oder Hilfe angeboten wird.

Licht im Schatten finden arme Menschen in unserer Tagesstätte Olgastraße oder in der Franziskusstube. Menschen, die aus sicheren Lebensmustern heraus gefallen sind, finden hier existenzielle Versorgung wie Nahrung, Kleidung und eine medizinische Notversorgung. Und vor allem Betreuung, Freizeitangebote und Nahrung für die Seele.

Viele Menschen, die am Existenzminimum leben, sind im öffentlichen Raum kaum sichtbar. Doch wie lebt es sich mit Hartz IV? Auf was wird verzichtet, wo schränkt man sich ein? Wo und wie kann man Hilfe finden, wenn die Folgen der Armut überhand nehmen? Im Stuttgarter Caritasverband gibt es zahlreiche Anlaufstellen für Menschen in Not. Lesen Sie darüber in unserer neuen Caritas vor Ort.

 

Caritas vor Ort 3-2009

Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft

Armut, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Schulden, Sucht oder Wohnungslosigkeit – wer über längere Zeit mit diesen Problemen zu kämpfen hat, zählt zu den Verlierern unserer Leistungsgesellschaft. Die Caritas-Kampagne fragt: Wie begegnen wir diesen Menschen? Grüßen oder lächeln wir? Machen wir einen großen Bogen um sie oder setzen wir uns dafür ein, dass sie ihre Rechte wahrnehmen und ihre Fähigkeiten entfalten können?
Die meisten Deutschen haben gar keinen Kontakt zu Menschen am Rande. Das zeigen die Ergebnisse einer im Auftrag der Caritas erstellten Umfrage von Sinus Sociovision. Darin gibt jede/r Zweite an, Arme und Obdachlose nur in bestimmten Stadtvierteln zu begegnen. 46 Prozent haben überhaupt keinen Kontakt zu Obdachlosen, 42 Prozent kennen keine Süchtigen. Lediglich 31 Prozent haben Berührungspunkte mit armen Menschen in der direkten Nachbarschaft und 13 Prozent berichten, dass arme Menschen zu ihren Freunden oder Verwandten gehören.
 
Und doch gibt es Menschen, die Begegnungen mit Armen, Obdachlosen, Behinderten suchen. Und das nicht, weil sie beruflich mit ihnen zutun haben, sondern weil Mitgefühl und Respekt etwas Selbstverständliches für sie sind. Weil sich ihre soziale Manieren in dem zeigen, was und wie sie es tun. Einige dieser Menschen stellen wir Ihnen in diesem Heft vor.

 

Caritas vor Ort 2-2009

Ehrenamt: viel zu bieten

Es gibt kaum einen gesellschaftlichen Bereich, in dem keine Ehrenamtlichen anzutreffen sind. Doch leider werden diese unbezahlten wie unbezahlbaren Einsätze häufig unterschätzt, weil sie eher still und von der Öffentlichkeit unbeachtet geschehen. Wir wollen dieses Engagement und unsere Wertschätzung mit dieser Ausgabe "Caritas vor Ort" sichtbar machen. Ohne ehrenamtliche Mitarbeit wären viele Projekte und Angebote in dieser Form schlichtweg nicht durchführbar. Ehrenamtliche sind für uns keine Lückenbüßer oder billige Hilfskräfte, sondern Menschen, deren Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft wir hoch schätzen. Ihre vielfältigen und ganz unterschiedlichen Tätigkeiten bringen eine eigene, zusätzliche Qualität in die Caritasarbeit.

 

Caritas vor Ort 1-2009

Caritas und Politik im Dialog

Der Caritasverband für Stuttgart versteht sich als Anwalt der Armen und Ausgegrenzten und setzt sich auf verschiedenen Ebenen für ihre Belange ein. Im Vorfeld der Kommunalwahl 2009 stellen wir in drei öffentlichen Diskussionsrunden die Konzepte und Lösungsvorschläge der KandidatInnen aller Parteien auf den Prüfstand. Not sehen und handeln - diesem Grundsatz haben sich die Caritasverbände in ganz Deutschland verschrieben. In unserer alltäglichen Arbeit, z.B. in Pflegeheimen, Beratungsstellen oder Begegnungszentren, begegnen wir in Stuttgart Menschen in Not, die auf Unterstützung angewiesen sind.