Adressen

Bereichsleitung Armut, Wohnungsnot und Schulden
Leitung - Manfred Blocher
Wagnerstraße 35
70182 Stuttgart
Telefon: 0711 21069-33
Telefax: 0711 21069-18
m.blocher@caritas-stuttgart.de

Fachdienst Offene Hilfen
Tagesstätte, Regionale Beratungsstelle und Betreutes Wohnen
Olga46
Hauskoordinator - Falko Freund
Olgastraße 46
70182 Stuttgart
Telefon: 0711 23879-0
Telefax: 0711 23879-20
RBS-Olga46@caritas-stuttgart.de

Betreutes Übergangswohnen
Teamkoordinator - Achim Bauer
Schockenriedstraße 14 
70565 Stuttgart
Telefon: 0711 248977-61
Telefax: 0711 248977-68
a.bauer@caritas-stuttgart.de

HERA-Team
Koordinator - Karl-Heinz Gutser
Wagnerstraße35
70182Stuttgart
Telefon:0711 2106939
Telefax: 0711 2106944
hera@caritas-stuttgart.de

Wohngruppenverbund Zuffenhausen
Hauskoordinatorin - Annelie Schäfer
Sachsenstraße 20
70435 Stuttgart
Telefon: 0711 870516-0
Telefax: 0711 870516-36
wgv@caritas-stuttgart.de

Frauenpension
Leitung - Maria Nestele
Veielbrunnenweg 67
70372 Stuttgart
Telefon: 0711 550371-30
Telefax: 0711 552134
frauenpension@caritas-stuttgart.de

Don-Bosco-Haus
Leitung - Günther Riedlinger
Reinsburgstraße 63
70178 Stuttgart
Telefon: 0711 615551-30
Telefax: 0711 615551-38
donboscohaus@caritas-stuttgart.de

Carlo-Steeb-Haus
Leitung - Hans-Peter Vaas
Schmidener Straße 115
70374 Stuttgart
Telefon: 0711 95454-20
Telefax: 0711 95454-21
csh@caritas-stuttgart.de

 
Franziskusstube
Sr. Margret Ebe
Paulinenstraße 18
70182 Stuttgart
Telefon: 0711 6075357
Telefax: 0711 6075357
Franziskusstube@web.de

 
Wohnungslose Menschen  

Gesamtkonzeption des Bereiches Armut, Wohnungsnot und Schulden

Wie im Leitbild des Caritasverbandes für Stuttgart und dem Leitbild des Bereiches "Armut, Wohnungsnot und Schulden" beschrieben und festgelegt, ist es eine der originären und wichtigsten Aufgaben des Caritasverbandes, armen und ausgegrenzten Menschen in unserer Gesellschaft Hilfe und Unterstützung anzubieten. Der Bereich "Armut, Wohnungsnot und Schulden" mit seinen vielfältigen Angeboten stellt die wohnungslosen Hilfsbedürftigen in den Mittelpunkt seines Handelns und nimmt sie in ihrer Würde und Eigenständigkeit, in ihren Rechten und Pflichten aber auch in ihren Kräften und Kompetenzen ernst.

Die Anfänge

Der Bereich Wohnungsnotfallhilfe entstand aus der ehemaligen Abteilung Soziale Dienste.  Bescheidene Anfänge Ende der siebziger Jahre in der Böblingerstraße entwickelten sich rasch zu einem inzwischen qualifizierten und differenzierten Hilfsangebot für Männer und Frauen verschiedenen Alters. Den vielfältigen Notlagen wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Menschen kann der Bereich mit seinen verschiedenen Diensten so wirkungsvoll begegnen.

Heute

Das Angebot des Bereichs umfaßt niedrigschwellige Hilfen wie die Tagesstätte in der Olgastrasse , verschiedene Angebote wie das Carlo-Steeb Haus oder auch die WG Römerstraße zur Resozialisierung und Beheimatung alleinstehender männlicher Wohnungsloser, als Angebot für junge Wohnungslose das Don Bosco Haus sowie ein Sozialhotel für wohnungslose Frauen. Ergänzt werden diese Hilfen durch Angebote im ambulant Betreuten Wohnen und durch die zuletzt entwickelten Hilfen des Übergangswohnens im Haus Danneckerstrasse und durch HERA den Dienst für Menschen in vermüllten Wohnungen. Fachberatungsstellen komplettieren das Angebot. Alle diese Angebote haben das Ziel, Wohnraum zur Verfügung zu stellen oder zu erhalten und darüber hinaus Lebensperspektiven und Möglichkeiten der Teilhabe zu entwickeln sowie soziale und berufliche Wiedereingliederung oder eine langfristige Beheimatung und Begleitung zu ermöglichen.
Finanziert werden diese Dienste überwiegend über Tagessätze.

Die interne Kommunikation und Kooperation im Bereich "Armut, Wohnungsnot und Schulden" ist durch eine Geschäftsordnung beschrieben und geregelt. Der Breich veranstaltet gemeinsame Fortbildungstage für alle Mitarbeiterinnen.

Die Arbeit der Wohnungsnotfallhilfe steht in dem Spannungsfeld zwischen immer knapper werdenden finanziellen Mitteln und der stetig wachsenden Zahl von bedürftigen Menschen mit vielschichtigen, komplexen und sich verändernden Problemlagen. Dies bedeutet für uns eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung und eine rasche Reaktion auf veränderte Gegebenheiten. Wenn notwendig, sind neue Angebote zu entwickeln und der Bestand auf seine Funktionalität und Aktualität hin immer wieder kritisch zu überprüfen. Dies bedeutet auch, weitere Ressourcen zu erschließen und Möglichkeiten der Kooperation und Öffentlichkeitsarbeit zu nützen.

Wir sehen dies nicht losgelöst von der wirtschaftlichen und politischen Gesamtlage, von der Wirklichkeit und dem Machbaren, aber die Verpflichtung unseres Leitbildes, das den Menschen, der unsere Hilfe braucht, in den Mittelpunkt unseres beruflichen Handelns stellt, ist uns Anspruch und Verpflichtung zugleich.

Ehrenamt

Ehrenamt, freiwilliges Engagement ist für jeden einzelnen eine Chance sich einzumischen und mitzugestalten. Freiwilliges Engagement ist nicht nur Hilfe für andere, sondern bedeutet auch persönliche Weiterentwicklung.

Sie wollen sich bürgerschaftlich, freiwillig engagieren, suchen ein Ehrenamt, wollen aktiv werden? Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten für Sie sich bei uns freiwillig zu engagieren und ehrenamtlich zu arbeiten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unser Freiwilligenzentrum.

ZDL/Praktikanten

Wir bieten grundsätzlich die Möglichkeit eines Praktikums oder einer Hospitation im Rahmen des FH-Studiums oder BA-Ausbildung zum Diplom-Sozialarbeiterin, -Sozialarbeiter oder Diplom-Sozialpädagogen, -Sozialpädagogin. Anfragen für diese Plätze richten Sie bitte direkt an die die jeweilige Einrichtung oder den jeweiligen Fachdienst.

Die einzelnen Dienststellen des Bereiches sind anerkannte Zivildienststellen.

Weitere Auskünfte erhalten Sie in der Bereichsverwaltung.
Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Annegret Mayer, Wagnerstraße 35, Telefon: 0711 21069-28, a.mayer@caritas-stuttgart.de

Qualitätsmanagementsystem

Im Jahr 2003 fiel im Bereich der Wohnungsnotfallhilfe die Entscheidung zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems. Grundsätzliche Überlegungen sind die Qualität unserer sozialen Dienstleistungen zu wahren und ständig zu verbessern. Damit soll die Zufriedenheit unserer "Kunden" und MitarbeiterInnen auf hohem Niveau gehalten werden.

Durch klare Strukturen und eindeutige Beschreibung von Prozessen und Verantwortlichkeiten soll sowohl den MitarbeiterInnen als auch den Leitungen mehr Handlungssicherheit gegeben werden.

Nach der erfolgreichen Schulung von Qualitätsbeauftragten für alle Fachdienste und Einrichtungen durch die Firma Wert und Güte befinden wir uns mitten im Umsetzungsprozess.